Die Geschichte des Wellenreitens

Wellenreiten ist eine nahezu viertausend Jahre alte Sportart die ihren Ursprung in Polynesien hat und ein tief verwurzelter kultureller Bestandteil der Gesellschaft war. Angefangen mit dem surfen durch reine Körperspannung wurden schnell weitere Hilfsmittel benutzt. Dazu zählten Holzstämme und alles was für den Auftrieb nützlich sein konnte. Die europäischen Seefahrer entdeckten das surfen im 18.Jahrhundert. Schnell wurde das Wellenreiten im 19.Jahrhundert durch die christlichen Missionare als heidnischer Brauch verboten und verschwand fast gänzlich, bis es im 20.Jahrhundert in Kalifornien einen neuen Boom erlebte.

Nachdem in den 50er Jahren Filmemacher aus den USA im französischen Seebad Biarritz die europäischen Wellen für sich entdeckten, wurde 1955 in Frankreich der erste Surf-Club gegründet. Seit diesem Zeitpunkt entwickelte sich die europäische Surfkultur rasant. Auch in Deutschland wurde 10 Jahre später der erste Verein auf Sylt gegründet. Bis heute hat sich also viel getan...angefangen von immer besseren Shapes der Bretter bis hin zu den Neoprenanzügen, kann an allen europäischen Küsten das ganze Jahr gesurft werden! Die Wellen im französischen Hossegor und Mundaka im Spanischen Baskenland sowie Peniche in Portugal gelten weltweit zu den besten Surfspots der Welt. So veranstaltet jedes Jahr im September und Oktober die World Champion Tour (WCT) des Wellenreitens in Europa Wettkämpfe. Natürlich nicht zu Vergessen sind die Kanaren, mit seinen Inseln Fuerteventura und Lanzarote das ganze Jahr eine Top Adresse. Überall in Europa gibt es mittlerweile eine große Kultur an Surfcamps und Wellenreitschulen. Fast überall findet Ihr beste Voraussetzungen um Wellenreiten zu lernen.

Auf unserer Seite findet Ihr für jedes Land eine spezifische Beschreibung zum Land und der Region wo Ihr Wellenreiten lernen wollt und die dazugehörigen Surfcamps und Surfschulen. Aloha!