Die Wahl der Surfspots

Als Anfänger surfst du, ob in Surfschulen oder privat, Weißwasser-Wellen. Weißwasser- Wellen sind auslaufende Wellen am Ufer, die schon vorher über eine Sandbank gebrochen sind. Diese Wellen haben noch genug Druck für die ersten Übungen auf dem Surfbrett. Suche dir also einen Platz mit Weißwasser-Wellen und nicht zu starkem Shorebreak. Shorbreak bezeichnet Wellen, die direkt auf den Strand brechen. Einen zu starken Shorebreak solltet Ihr unbedingt meiden, damit es nicht zu schweren Verletzungen kommt. Auf dem Foto seht Ihr den Surfspot La Sud in Hossegor an der französischen Atlantikküste. Wie Ihr an dem Shorebreak in der Mitte sehen könnt, ist dieser Spot nichts für Anfänger. Um den richtigen Surfspot für die ersten Übungen zu finden und einen schnellen Fortschritt zu erzielen, solltest du dich also gut informieren bzw. auf die Erfahrung einer Surfschule bzw. eines Surfcamps bauen.

Weiterhin ist die Strömung an einem Surfspot ein weiterer Faktor für eure Sicherheit. Starke Strömungen zurück aufs Meer oder zur Seite können schnell Gefährlich werden. Unterschätze also nicht die Kraft des Meeres und gehe generell nie alleine ins Wasser. Zudem eignen sich für Anfänger Beachbreaks besser als Riffe. Seicht abfallende Strände und Stehwasser sind weitere Vorteile um Wellenreiten zu lernen. Als weiteren Punkt sind die Gezeiten und die Wellenvorhersage zu beachten. Surfspots für Anfänger findest du unter anderem in unserem Surf Atlas.