Riversurfing auf höchstem Niveau

Islas Canarias Surf Jam presented by blue and La Santa

Spot an! Hieß es am 20.06.2009 am Münchner Eisbach, als um 20.30 Uhr große Scheinwerfer die Flusswelle im Herzen Münchens für Rund 600 Zuschauer, taghell erleuchteten.

Die Münchner FUS Crew, bestehend aus lokalen Surfern vom Eisbach, lud am vergangenen Samstag Ihre engsten Freunde und die besten Riversurfer Deutschlands zur Islas Canarias Surf Jam ein.

Zu Begin bestand das Fahrerfeld aus 24 Teilnehmern, darunter ein Teil des Planet Sports Surf Teams, den Penis Triggern und natürlich den Gastgebern; der FUS Crew. Gesurft wurde in zwei Startgruppen (Heats) von jeweils 20 Minuten. Aus jedem Heat qualifizierten sich je 5 Fahrer mit einer spektakulären Show für das Finale.

Bereits in der so genannten Qualifikation wurde klar, dass sich das Flusssurfen seit der FUS Jam 2007 weiterentwickelt hat und immer mehr Skateboard Elemente beinhaltet. Gezeigt wurden neben kraftvollen und schnellen Truns mit sattem Spray, Ollies und Airs mit und ohne Grabs. Neben den Standard Manövern wurden, aber auch schon 180 °und 360° Sprünge gezeigt. Um 22:00 Uhr hatten dann 10 Fahrer plus einen Rookie die Ehre ihr Können erneut unter Beweis zustellen. Jetzt begann das Trick Feuerwerk. Zu den Finalisten gehörten Basti Klawiter, Gerry Schlegel, Tao Schirrmacher, Florian Kummer, Andi Jobst, Michi Mohr, Heiko Pfisterer, Florian Habla, Rainer Tögel ,Yoyo Terhorst und als Rookie der „P“.

Die Fahrer surften sich regelrecht in Ekstase. Am Ende konnten aber nur drei Fahrer gewinnen. Gerry Schlegel mit seinem gelassenen, sauberen und kraftvollen Moves und Airs, entschied die Kategorie „best Rider“ auch in diesem Jahr für sich. Die Wertung „best Run“ ging an Tao Schirrmacher. Tao zeigte im Finale einen Traum Run bei dem er jeden Trick und jedes Manöver mit einer unvergleichlichen Präzision, Energie und der für ihn typischen Power ausführte. Florian Kummer, einer der Mitbegründer der FUS Crew, sorgte wieder einmal dafür, dass die Zuschauer hautnah erleben konnten wohin sich das progressive Riversurfen in Zukunft entwickelt. Florian gewann den „best Trick“ mit einem sensationellen Superman to Shove-it.

Die drei glücklichen Gewinner der Jam Session, werden im November von der La Santa Surf Company, den Kanarischen Inseln und den Sands Beach Hotels eine Woche nach Lanzarote zu dem WQS 6-Star La Santa Pro eingeladen. Abschließend galt es noch den Fahrer, für die letzte und wohl aufsehenerregendste Challange zu finden, der Red Bull „best Rail“. Angst einflößend bauten sich 2.5 Meter Stahl vor den Fahrern auf. Es ging nun darum auf dem 4 Meter langen Anlauf genügen Geschwindigkeit aufzunehmen um mit dem Surfboard auf das 1.10 Meter hohe Rail zuspringen und sicher in der Welle zu landen. Den Zuschauern stockte der Atem als 5 Jungs ihre waghalsigen Tricks zeigten.

Trotz einer Fußverletzung ließ sich Florian Kummer, mit Fifty-Fiftys und Lip Slides auch diesen Sieg nicht nehmen. Doch alle Blessuren waren vergessen, als im Netzer & Overath bei Freibier und einer gigantische Bierdusche die Sieger gekürt und von 150 Gästen frenetisch gefeiert wurden. Boris Schmelz, der die Organisation der Jam übernommen hat sagte am Ende: „Es war ein toller Surf Jam mit Freunden, der ohne unsere Partner Planet Sports, Rip Curl, Vans, Freistilreisen, dem Blue Magazin, La Santa und den Kanarischen Inseln nicht möglich gewesen wäre. Alle die genannten Firmen haben sich trotz der allgemeinen wirtschaftlichen Situation bereit erklärt das Surfen in München und die Veranstaltung zu unterstützen. Sie alle tragen entscheidend zur Entwicklung des Riversurfens bei.“

Aufkleber sce minimal Jeff Johannson